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Sustainability Challenge 2018

Stop Over der 8. Sustainability Challenge

Am 11.1. präsentierten die teilnehmenden Masterstudierenden ihre Ideen im Rahmen der
mittlerweile 8. Sustainability Challenge. Insgesamt wurden 19 Projekte rund um das Thema Nachhaltigkeit vorgestellt. Wie jedes Jahr sind darunter Service-Learning-Projekte sowie eigene Start-Up-Ideen der Masterstudierenden.

Gut gefallen haben uns heuer die zwei Start-up-Projekte „Track it“ und der „Boku Bauern Markt“. Bei Track-It wird an der Entwicklung einer App gearbeitet, die transparent machen soll, woher die Rohstoffe für bestimmte Konsumgüter kommen, wo sich die Produktionsstätten befinden und welche Transportwege die Güter hinter sich haben. Das Team hat sich zum Ziel gesetzt, bereits vorhandenes Wissen zum Thema zu bündeln und verfügbar zu machen.

Beim BOKU Bauern Markt geht es darum, dass das Interesse über Landwirtschaft und Lebensmittel an der Universität der Bodenkultur (BOKU) sehr groß ist, es jedoch den Studierende über die direkte Kenntnis über Landwirte und Produzenten mangelt. Die Idee des BOKU Bauern Marktes war daher, einen Raum zu schaffen für aktive Studierende und Absolventen der BOKU, die in der Landwirtschaft tätig sind. So können sich alle an diesem neuen Marktplatz kennenlernen. Die Produzenten können dabei ihre regionalen Produkte direkt im Innenhof der Boku auf anbieten. „Gast-Produzenten“ sowie auch Interessierte außerhalb der BOKUS sind auch willkommen. Die Idee fand so großen Anklang, dass mittlerweile der dritte BOKU Bauern Markt stattfindet. Termin: 18.3.

Nachhaltige Nahrungsmittelideen

Viel rund ums Essen ging es überhaupt bei einigen anderen Start-Ups des heurigen Jahrganges. Bei dem ziemlich ambitionierten Projekt „Insect Impact“ sollen z.B. die alternativen Proteinlieferanten in Form von Burgern oder Falaffelballs den Menschen hierzulande schmackhaft gemacht werden. Das Südtiroler Bergpesto will mit einer Palette regionaler Produkte, den Südtiroler Bergbauernhöfen zu einem besseren Auskommen und damit zur Existenzsicherung verhelfen.

Dass Nahrungsmittel auch für nachhaltige Shampoos wertvoll sind, zeigt das Projekt „Wiener Mischung“. Derzeit wird ein neues, zu 100 Prozent ökologisch abbaubares Shampoo getestet, das ausschließlich aus nachwachsenden regionalen Rohstoffen besteht – zum Zeitpunkt der Projektvorstellung wurde mit Roggenmehl experimentiert. Die Inhaltsstoffe können je nach Haartyp individuell zusammengestellt werden.

Infos zu allen Start-Up- und Service-Learning-Projekten:
sustainabilitychallenge/stop-over

Foto: Daniel Schmelz/RCE

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