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AniNite: Die Fiktion in der Realität

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Über 20.000 begeisterte Anime- und Manga-begeisterte Besucher treffen sich jedes Jahr zur AniNite in Wien, um bei dieser in Österreich bedeutendsten Ausstellung der der japanischen Comic- und Trickfilmkultur dabei zu sein. Neben den Workshops, Ausstellern und Manga-Zeichnern stehen die Besucher aber selber im Mittelpunkt – als Cosplayer (Costume Player) verwandeln sie sich in ihre Comic-Helden oder beliebtesten Animationsfiguren.

In Japan selbst steht Anime für alle Arten von Animationsfilmen und Serien. Manga – das japanische Comic – bildet dazu das gezeichnete Pendant. Japan besitzt die umfangreichste Trickfilmkultur weltweit.

Die AniNite ist eine jährliche Convetion in Wien, bei der jedes Jahr tausende Anime und Manga begeisterte Besucher zusammentreffen. Das erste Mal fand sie im Jahr 2001 statt. Damals konnte man eher von einem Treffen einiger Freunde sprechen, dass jedoch ab diesem Zeitpunkt jährlich stattfand und von Jahr zu Jahr immer größer wurde. 2017 wurden bereits 24.000 Besucher gezählt und auch die Angebote erweitern sich jedes Jahr.

AniNite 2018 in Wien

Mittlerweile findet die AniNite in der Metastadt Wien statt und man trifft dort neben begeisterten Fans beispielsweise auch bekannte Cosplayer und Manga-Zeichner. Es gibt Angebote wie Workshops, Vorträge oder auch Cosplay-Wettbewerbe und noch einiges mehr. Beliebt ist zum Beispiel das Maid-Cafè. Das ist ein Cafè in dem die AniNite-Crew sich als Maids (als Butler und Dienstmädchen) verkleiden und die Gäste so bedienen. Aber nicht nur das Personal ist speziell, auch in der Speisekarte lassen sich außergewöhnliche Dinge entdecken: etwa der Alchemie-Cocktails aus bunten Flüssigkeiten, die man selbst mixt.

Auch 2018 haben sich wieder viele Besucher in der Metastadt Wien eingefunden, um an dem Event teilzunehmen. Mittlerweile lassen am Gelände nicht nur österreichische Fans antreffen, sondern auch Fans aus naheliegenden Nachbarländern. Dadurch wird das bunt durchgemischte Publikum noch vielfältiger.

Über Cosplayer und Besucher

Viele Leute fragen sich vielleicht, wieso so viele Menschen zum Spaß andere Identitäten annehmen. Oder warum man überhaupt solche Convetions besucht. Natürlich ist eine Convetion dieser Art nicht für Jeden gemacht, aber trotzdem gibt es viele Leute, die jedes Jahr wieder auf der AniNite oder anderen Anime-Convetions anzutreffen sind. Der Grund ist simpel: Wenn man sich für etwas begeistert, ist es schön andere Leute zu sehen und mit ihnen zu reden, die sich für das gleiche begeistern. Das gilt natürlich nicht nur für Anime-Fans. Trotzdem ist es genau bei Anime-Convetions etwas Besonderes, da es dort ganz normal ist, wenn dein Lieblingscharakter plötzlich an dir vorbei spaziert. Es ist in gewisser Weise die Möglichkeit, fiktive Charaktere in der Realität zu treffen oder auch selbst einmal in eine andere Rolle zu schlüpfen.

Aber wieso machen Leute überhaupt Cosplays?

Ein Cosplayer meint, dass es einfach Spaß macht, sich als jemand anders zu verkleiden. Vielleicht ist es sogar genau dadurch leichter, andere Leute kennen zu lernen. Ein anderer Besucherin erklärt, dass sie sich dadurch ihren Lieblingscharakteren näher fühlt und sich dann zum Spaß anders verhält. Eine Meinung vertreten aber fast alle Besucher: Auf solchen Convetions kann ein unglaubliches Gemeinschaftsgefühl entstehen. Oft passiert es etwa, dass man Cosplayer trifft, die Figuren aus der gleichen Anime-Serie darstellen. Auf der AniNite 2018 hat sich beispielsweise plötzlich eine Gruppe von zirka 25 Cosplayern zusammengefunden, die alle Charaktere aus der gleichen Anime-Serie „Naruto“ verkörpert haben (siehe Gruppenfoto).

Cosplay muss nicht sein

Ohne Cosplay auf der Convetion? Auch das ist überhaupt kein Problem. Niemand wird dazu gezwungen, sich zu verkleiden. Viele Besucher kommen ohne Cosplay und genießen einfach die Convetion. Man kann trotzdem Fotos mit oder von Cosplayern machen, verschiedene asiatische Spiele spielen oder die Künstler in der Artist Halle besuchen. Es ist auf jeden Fall ein Erlebnis.

Text und Fotos: Sara Pilz

Weitere Infos: www.aninite.at

 

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