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Zeit das Leben zu entrümpeln!

Alles hat zwei Seiten – auch der Corona-Virus. Nützt die Mehr-Zeit zuhause um endlich zu tun, was ihr eh schon lange mit euch herumschleppt. Zum Beispiel Ausmisten und Wegwerfen ist befreiend und hilft auch der Seele. Denn die Anhäufung von zu vielen und meist unnötigen Dingen verstellt einem die Sicht auf das wirklich Wichtige.

So eine Entrümpelung hilft einem, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren sowie Abgedientes und Überflüssiges zu erkennen. Und zwar in jedem Bereich. Ob es der übervolle Keller, energieraubende Freundschaften und Beziehungen, Arbeitsstellen oder schlechte Gewohnheiten sind. Loslassen von Überflüssigem ist immer ein Gewinn an Zeit, Geld, Raum, Energie, Freude, Freiheit, Unbeschwertheit, Gesundheit, Beweglichkeit und Platz für Neues.

Viele gute Ausmist-Intensionen scheitern bereits am Gedanken an die Menge Arbeit die einen erwartet. Der Aufwand erscheint einem im Vorhinein so groß, so dass der Vorhaben stets auf einen anderen Zeitpunkt verschoben wird. Schritt für Schritt ist daher die Devise. Es ist sinnvoll mit einzelnen Bereichen zu beginnen und diese mit „passt“, „geht so“ und „viel zu viel“ zu beurteilen. Das kann alle möglichen Lebensbereiche betreffen: Wohnraum, Besitz und finanzielle Ausgaben, Job, soziale Medien, Internet und Handy, berufliche oder private Beziehungen und Termine, seelische Befindlichkeit (Gedanken, Pläne, Ängste, Erwartungen und Probleme anderer) usw.

Weg mit dem Ballast

Wer sich einmal seinen „Müll“ ins Auge gesehen hat, kann sich fragen: Was will ich am Dringendsten loslassen oder mit welchem Bereich fange ich an? Dr. Karin Klug, Klinische-, Gesundheits- und Arbeitspsychologin hat dazu einige Tipps zu einer effektiven Vorgehensweise:

„Gehen Sie zehn Minuten durch die Wohnung und sammeln Sie alles ein, was nicht mehr benötigt wird. Sie können es verschenken, verkaufen oder wegwerfen. Entsorgen Sie abgelaufene Medikamente, Kosmetikartikel, die nie verwendet werden. Misten Sie Ihren Kleiderschrank aus. Reduzieren Sie Bücher und Zeitschriften auf eine kleine Privatbibliothek. Geben Sie Erinnerungsstücken einen besonderen Ort in der Wohnung, statt einen verstaubten Karton mit hundert Fotos aufzubewahren. Fragen Sie sich bei jedem Einkauf, ob Sie diesen Gegenstand wirklich benötigen. Notieren und reduzieren Sie Ihren digitalen Konsum – ob Internet, soziale Medien oder WhatsApp. Genießen Sie den Augenblick und kommen Sie zur Ruhe, zum Beispiel beim Spazierengehen. Es kann auch hilfreich sein, blockierende Missverständnisse zu klären oder zu fasten, um körperlichen und seelischen Ballast abzuwerfen. Eines ist aber vor allem wichtig: Hören Sie auf zu jammern! Jammern verändert nichts. Im Gegenteil: Man zieht nur mehr Unheil auf sich.“

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