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Magische Bilder und zauberhafte Blätter

Die Magie der Fotografie, das In-Erscheinung-Treten, die Offenbarung, die Poesie des Vergänglichen ist, was Federico Ruiz Santesteban am meisten am Fotografieren fasziniert. Für diesen alchemistischen Prozess benutzt der Fotograf und Architekt aus Uruguay Blätter und Blütenblätter aus seinem Garten.

Für die Entwicklung seiner Bilder arbeitet er nur mit der natürlichen Photosynthese sowie mit Pigmenten, der Sonneneinwirkung und Schatteneffekten – also ohne Chemie. Auf der Suche nach günstigeren sowie alternativen Entwicklungs methoden war der Umstand, dass der Künstler zu dem Zeitpunkt Vater wurde, seine größte Inspiration. Somit war Valentins Geburt gleichzeitig auch für Federico die Geburtsstunde der Fotografie auf natürlichen Materialien.

Auf der Suche nach günstigeren sowie alternativen Entwicklungsmethoden war der Umstand, dass der Künstler zu dem Zeitpunkt Vater wurde, seine größte Inspiration. Somit war Valentins Geburt gleichzeitig auch für Federico die Geburtsstunde der Fotografie auf natürlichen Materialien. Dem werdenden Vater war es wichtig, dass Vater und Sohn voneinander lernen und sich gegenseitig bereichern.

Natürlich gewachsen

Er beobachtete seinen Sprössling, wie sich dieser ganz natürlich und von allein im Garten um die Pflanzen kümmerte und mit ihnen spielte. Er begann, mit den Augen seines Kindes zu sehen und entdeckte dadurch auch wieder seine Fähigkeit, sich voller Erstaunen und Bewunderung für etwas zu begeistern, als würde er es zum ersten Mal sehen.

Der Fotograf begann, ein phantasievolles Spiel mit seinem Sohn zu spielen. Er versteckte auf Blättern entwickelte Fotos unter den Pflanzen. Dadurch fand sich Valentin immer wieder auf wundersame Weise auf den Blättern – quasi als „Dankeschön vom Garten“ für seine Achtsamkeit.

Ausstellung im WUK

So entstand auch die Ausstellung „el extrano caso del jardineiro“ – „Der sonderbare Fall des Gärtners“. Diese zauberhaften Werke von Federico Ruiz Sanesteban waren im Zuge der Fotoausstellung „Eyes of Uruguay“ im Wiener WUK zu bewundern.

Beim Interview erklärte Federico Ruiz Esteban: „Was ich an diesem Projekt liebe ist, dass es ein Ergebnis meines eigenen Lebensraumes ist. Es ist mein Garten und die Sonne, die dort scheint oder eben auch nicht. Denn die Sonnenintensität ist für den Entwicklungsprozess sehr wichtig. Das gleiche Blatt vom gleichen Baum reagiert im Frühling anders als im Sommer oder im Herbst. Manche Entwicklungsprozesse dauern Tage, manche Wochen, je nachdem, wie das Wetter ist.“

Die Natur in der Natur

Bei einem Workshop gab der Künstler seine geheimnisvolle Technik rund um die Entwicklung auf Blättern preis. Er möchte weltweit ein großes Netz aufbauen, bei dem die Leute sich einbringen und ihre eigenen Erfahrungen austauschen. Er selbst weiß nun nach über fünf Jahren Erfahrung, welche Blätter besser reagieren. Deshlab legt er sich nun sein eigenes „Fotomaterial“ im Garten an. Derzeit arbeitet er schon an seinem nächsten Projekt, das nicht minder fantastisch ist: „Die Natur in der Natur entwickelt“.

Infos: federuizsantesteban.com

Magazin Zoë 07/17

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fede ruiz santesteban: magische Bilder
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