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Mutmacher

Mutmacher: Mut zum Anderssein

Alles verändert sich ständig: die Umwelt, das Wetter, die Gesellschaft, die Familie, aber auch die Wirtschaft oder die eigene Jobsituation. Veränderung ist eines der wichtigsten Themen für jeden Menschen. DI Roman Kmenta, Ideendesigner und Mutmacher, erklärt, wie es gelingt, dem Leben eine neue Wende zu geben oder einem Unternehmen einen neuen Spirit zu verpassen. Veränderung sind schwierig, weil man die eigene Komfortzone verlässt, aber immer möglich und oft einfacher, als wir glauben. „Es erfordert Mut, neue Wege zu beschreiten. Und Tapferkeit, sie weiter zu gehen!“

Impuls- und Ideengeber für Veränderungen für Organisationen, aber auch für jeden Einzelnen, so sieht sich DI Roman Kmenta. Dabei ist es für ihn wichtig, Menschen Mut zu machen. Veränderungen sind möglich und bringen auch Erfolge. Leider wird oftmals unterschätzt, was man in zehn Jahren erreichen könnte. Google oder Facebook sind zwei erfolgreiche Beispiele, die weniger als zehn Jahre gebraucht haben, um ganz oben zu stehen.

Roman Kmenta: „Wir überschätzen auch, was wir in einem Jahr erreichen können. Schuld ist nicht das Jahr, der Kunde oder der Markt, sondern immer wir selbst. Weil uns die Konsequenz in der Umsetzung fehlt. Wir nehmen uns dann die Zeit dafür einfach nicht. Weil wir weder die dafür notwendige Motivation noch die Disziplin haben – und eines davon ist unerlässlich.“

Die Schweinehunde des Alltags

Auf den Tag oder die Woche heruntergebrochen brauchen wir dafür oft nur ein paar Minuten oder eine halbe Stunde. Konsequent durchgezogen summiert sich das zu einer Riesenmenge Zeit und daraus resultierend zu einer großen Menge beeindruckender Ergebnisse. Sachzwänge, der Alltag oder der innere Schweinehund hindern uns oftmals an einer Veränderung; wir müssten versuchen, die Komfortzone zu verlassen.

Stretch­faktor nennt Roman Kmenta die Maßeinheit für die Veränderungskraft von Menschen oder Organisationen. Große Konzerne oder Firmen tun und sich dabei viel schwerer als kleine Unternehmen. Für viele Unternehmen wird es immer schwieriger, genügend Gewinne zu machen. Besser werden, sich mehr bemühen oder billiger werden sind gängige Modelle. Aber wenn man sich endlich rühmen kann, der Billigste zu sein, taucht morgen wie aus dem Nichts ein Mitbewerber auf, der noch billiger ist. „Scheren Sie aus! Es gibt einen anderen Weg: Anders sein statt nur besser“, erklärt Roman Kmenta.

Social-Media als Chance

Die gute Nachricht ist, dass sich durch die grundlegenden technologischen Änderungen des Internets sich auch die Gesellschaft, die Kommunikation sowie Marketing und Verkauf geändert haben. „Gerade in der heutigen Zeit – dank der sozialen Medien – entscheidet nicht mehr nur das große Geld, sondern auch eine gute Idee und der Mut zur Umsetzung“, so Roman Kmenta.

Wichtig ist es, diese Online- und Social-Media-Chancen für die neuen Ideen zu nutzen. Gerade für kleinere Firmen gibt es viel Potential für eine Expertenpositionierung. Ein Blog, eine Webseite und die richtige Verbreitung via Social Media kann rasch gestartet werden und auch Erfolg bringen. Leider ist in unserer schnelllebigen, leistungsorientierten Zeit der natürliche Zugang zu dem Menschen in seiner Ganzheit verloren gegangen.

In unserem Alltagstrott fällt es uns leichter zu funktionieren, anstatt zu sein und unsere Bedürfnisse und Signale, die uns unser Körper vermittelt, ernst zu nehmen. In unserer westlichen Gesellschaft wird in erster Linie eine Reihe an verschiedenen Symptomen behandelt. Wir neigen dazu, unsere Eigenverantwortung an einen Arzt oder ein Medikament abzugeben, anstatt innezuhalten und zu spüren, was uns krank, schwer, müde, traurig macht oder uns gut tut.

Fähigkeit zur Selbstheilung

Entdecken wir unsere Fähigkeit zur Selbstheilung wieder. Das hat wenig mit „Esoterik“ zu tun. Vielmehr geht es um Eigenverantwortung, Selbstliebe und Wertschätzung, die wir uns entgegenbringen. Üben wir uns zu verlangsamen, unsere Aufmerksamkeit nach innen zu lenken, um zu lauschen, wie es uns geht, was uns gut tut, was uns unterstützt. Berühren wir uns dort, wo es liebevolle Zuwendung braucht. Respektieren wir unsere Grenzen. Gehen wir liebevoll mit uns um. Wenn wir bewusst und achtsam mit uns sind, sind wir im Fluss mit unserer Lebensenergie. Das wiederum ist die beste Basis für Gesundheit.

 

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