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Naturhaarfarben

Naturhaarfarben: Trügerisch schön gefärbt

Nachdem das Konsumbewusstsein in der Bevölkerung zunimmt und natürliche Produkte voll im Trend liegen, hängen sich auch immer mehr gar nicht so natürliche Produkte „das grüne Mäntelchen“ um.

Vor allem bei Haarfarben ist das so eine heikle Sache, da diese von Natur aus Chemikalien benötigen, wenn die Farbe halten soll. Das Problem dabei: die meisten Produkte bergen ein Risiko für eine Kontaktallergie, die ein Leben lang hält. Pflanzenhaarfarben versprechen, eine natürliche Alternative zu sein.

Ob über den Namen, den optischen Verputz oder ob generell der Verkauf im Reformhaus „gesund“ suggeriert – gerade bei Haarfärbemittel ist die Gefahr sehr groß, sich nicht wirklich etwas Gutes damit zu tun. Zudem man schon fast Chemiker sein muss, um zu verstehen, was in dem Haarfärbemittel drinnen ist.

33 Naturhaarfarben geprüft

Zu diesem Zwecke überprüft der deutsche ÖKO-Test immer wieder die angeboteten Produkte. Von der Zuordnung gehören solche Naturhaarfarben zu den „semipermanenten Haarfarben“, die mehr als 24 Haarwäschen halten. Beim letzten Test wurden insgesamt 33 Haarfärbemittel auf Pflanzenbasis geprüft. Bedenklich ist, dass – obwohl im Vergleich zu herkömmlichen Mitteln, die Produkte deutlich besser abschnitten – gleich 15 Marken mit „mangelhaft“ oder „ungenügend“ durchfielen.

Vorsicht Gesundfalle

Das Ergebnis ist deshalb auch so erschreckend, weil es sich auch um Färbemittel handelt, die in Reformhäusern erhältlich sind und viele Nutzer in die „Gesundfalle“ tappen. Bei diesen Produkten, handelt es sich nämlich um konventionelle Produkte. Diese werben mit „Henna“, „Bio“ oder „Natur“, beinhalten aber problematische Färbechemikalien. Knapp die Hälfte verwendet problematische Stoffe, die unter anderem auch krebsauslösend sein können.

Die gute Nachricht: 18 Marken erhielten ein „sehr gut“. Hier handelt es sich vor allem um „zertifizierte Naturkosmetik“. Im Zweifelsfall ist daher immer zum Kauf von diesen Produkten mit diesem Gütesiegel anzuraten. Im Mindestfall sollte das Produkt (z.B. bei indischem Henna) eine INCI-Deklaration (Internationale Nomenklatur für kosmetische Inhaltsstoffe) vorweisen können. Nur dieser Hinweis ist eine ordentliche Qualitätskontrolle ist und schließt zweifelhafte Quellen aus.

Zum den Testberichten

oekotest.de/pflanzenhaarfarben
oekotest.de/haarfarben

 

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