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Sustainbability Challenge 2017

Vier Unis & die Sustainability Challenge

Die Sustainability Challenge hat das Ziel, nachhaltige Entwicklung als Grundlagenthema in universitäre Lehrpläne einzubringen. Das erste Samenkorn für diese Lehrveranstaltung setzten Studierende selbst, die dem Thema Nachhaltigkeit in ihrem Lehrplan merh Gewicht geben wollten. Aufgrund ihrer Initiative schlossen sich dann die vier größten Wiener Universitäten – WU, TU, Boku und Uni Wien – zusammen, um gemeinsam diesen interdisziplinären Lehrgang anzubieten.

Diese Lehrveranstaltung ist offen für alle Masterstudierenden, unabhängig vom Studium, denn Nachhaltigkeit lässt sich nicht auf ein Gebiet oder auf eine Branche beschränken, sondern ist übergreifend und ganzheitlich zu sehen. Eine nachhaltige Entwicklung berücksichtigt ökologische, wirtschaftliche, politische sowie auch gesellschaftliche Aspekte. Insofern ist die Lehrveranstaltung zu „nachhaltiger Entwicklung“ dementsprechend themen- und branchenübergreifend konzipiert.

Naturgemäß fokussieren die vier teilnehmenden Wiener Universitäten jeweils ihr Spezialgebiet: die Universität für Bodenkultur das Thema Klimawandel, die technische Universität nachhaltige Bauweisen und Raumplanungen, die Wirtschaftsuniversität ökologische Ökonomie und die Universität Wien sozial-ökologische Aspekte. In Form von Lehrveranstaltungsblöcken finden Fachvorträge, Diskussionen, Gruppenarbeiten und Evaluierungen in Panelgesprächen statt. Als Vortragsort dienen jeweils die teilnehmenden Universitäten.

Service-Learning oder Start-up

Klingt zwar sehr theoretisch, ist jedoch das Gegenteil. Denn praktisch werden zwei interaktive Schienen angeboten: Service Learning und Start-Up. Das bedeutet, dass seit vorigem Jahr die Masterstudierenden wählen können, ob sie an konkreten Problemstellungen in Zusammenarbeit mit Partnern aus der Wirtschaft, NGOs oder staatlichen Organisationen arbeiten oder bereits ihr eigenes Start-Up-Unternehmen gründen. In beiden Fällen können sich die Nach wuchsmanager ihre (Geschäfts-)Ideen für eine nachhaltigere Wirtschaftswelt mit professioneller Unterstützung in der Praxis anschauen.

Die Intension der Sustainable Challenge ist Theorie und Praxis auf sämtlichen Ebenen sowie aus verschiedenen Blickwinkeln auf einen Nenner zu bringen. „Bei der Sustainability Challenge geht es darum, dass die Studierenden auch wirklich einmal raus aus den Hörsälen kommen“, erklärt DI Renata Krenn, RCE Vienna, WU beim der Kick-Off-Veranstaltung. „Wir wollen neue Lehr- und Lernräume gemeinsam mit unseren Service-Partnern schaffen.“

Die Projektpartner erhoffen sich seitens der Studenten kreative, nachhaltige Ideen, die einen frischen Wind in eingefahrene Strukturen bringen sollen. In diesem Sinne sind nun die 19 ausgesuchten Masterstudierende aufgefordert, sich mit Nachhaltigkeit konkret auseinanderzusetzen. Die Teilnehmer können dabei auswählen, ob sie an konkreten bestehenden Projekten arbeiten möchten oder ob sie gleich die Chance nutzen ihre eigene ökologische Unternehmensidee auszuarbeiten.

Weitere Infos: rce-vienna

Siehe auch:

Nachwuchs checkt Nachhaltigkeit

 

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1

Positiv zum Wandel

Erarbeitung eines Videoprojekts zur positiven Berichterstattung und Nachhaltigkeit. Projektpartner: BMWFW (Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft) und die Mutmacherei

2

Klimawandel & -schutz

Die Studierenden erarbeiten Erzählungen und Formate, um komplexe Botschaften zu vermitteln. Projektpartner: BMLFUW klimaaktiv

3

Saubere Energie

Photovoltaik findet Stadt: Die Studierenden recherchieren und erstellen Konzepte für Photovoltaikanlagen für Privatwohnungen. Projektpartner: Verbund

4

Unternehmen im Wandel

Wie gehen multinationale Unternehmen mit dem gesellschaftlichen Wandel um?: Die Studierenden erstellen Best-Practice-Beispiele und geben Empfehlungen. Projektpartner: Spar

5

E-Learning

Die Studierenden entwickeln gemeinsam mit dem Partner das E-Learning-Konzept weiter und erarbeiten die nächsten Schritte, um die betriebsinterne Lernkultur zu fördern. Projektpartner: Dorotheum

6

SDG Landkarte

Erarbeitung von Möglichkeiten, um Nachhaltigkeitsaktivitäten zu messen und sichtbar zu machen. Projektpartner: Bank Austria

7

Jugendzentren

Um Effizienz- und Ablaufoptmierung zu erreichen und die Jugendlichen in umwelt- und gesellschaftsrelevante Themen einzubeziehen, soll die ökologische und soziale Nachhaltigkeit aller Einrichtungen evaluiert werden. Projektpartner: Verein Wiener Jugendzentren

8

Infrastructure Resilience

Wie kann das Glasrecyclingsystem auf die urbanen Entwicklungen reagieren und resilient werden? Projektpartner: Austria Glas Recycling

9

Innovation & Förderung

Ausarbeitung von Konzepten für Fröderungen, die Unternehmen mit Konzepten für mehr Nachhaltigkeit und einem größeren Bewusstsein für die SDGs unterstützen. Projektpartner: ADA (Austrian Development Agency)

10

Zug statt Auto

Was soll ein Bahnhof leisten? Kann man mit attraktiven Bahnhöfen und dem richtigen Mobilitätsmix Menschen zum Zugfahren motivieren? Projektpartner: ÖBB-Infrastruktur

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