Von 12. bis 16. November hat auch dieses Jahr wieder die “Buch Wien” ihre Türen geöffnet. In den Messehallen D und C im 2. Bezirk drängten sich erneut zahlreiche Besucher:innen und Aussteller:innen. Zwischen den vielen Ständen zum gemütlichen Schmökern bot das Programm zudem die Möglichkeit, Lesungen, Diskussionen und Workshops zu besuchen. Insgesamt also ein vielfältiges Angebot, das für jede und jeden etwas bereithielt.

Von 12. bis 16. November öffnete die „Buch Wien“ auch heuer wieder ihre Türen. In den Messehallen D und C im 2. Bezirk drängten sich zahlreiche Besucher:innen und Aussteller:innen. Zwischen den vielen Ständen zum gemütlichen Schmökern bot das Programm vielfältige Möglichkeiten, Lesungen, Diskussionen und Workshops zu besuchen – ein Angebot, das für jede und jeden etwas bereithielt.

In ihrer heutigen Form existiert die Buchmesse seit 2008. Sie löste die „Buchwoche“ ab, die seit 1948 im Wiener Rathaus stattfand. Anders als damals, als der Eintritt frei war, ist für den Besuch der „Buch Wien“ heute ein gültiges Ticket erforderlich – angesichts des umfangreichen Angebots jedoch ein gut investierter Preis.

Laut Angaben der Messe kamen an den fünf Messetagen rund 72.000 Besucher:innen. Damit verzeichnete die Veranstaltung bereits mehr als das Dreifache des Publikums der ersten Buchmesse, die damals vom amtierenden Bundespräsidenten Heinz Fischer eröffnet wurde und etwa 21.600 Gäste zählte.

Bühnengespräche zu Neuerscheinungen

Auch in diesem Jahr bot die Messe ein abwechslungsreiches Programm. Ein Schwerpunkt lag auf den Bühnengesprächen zu Neuerscheinungen aus dem deutschsprachigen und internationalen Raum. Daneben fanden Debatten zu aktuellen Themen aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft statt. Ergänzend dazu boten ein- bis zweistündige Workshops einen vertieften Austausch zwischen Autor:innen, Expert:innen und Teilnehmer:innen. Speziell für Schulklassen gab es eigene Formate, um junge Menschen spielerisch an Literatur heranzuführen.

Das gesamte Programm entsteht jedes Jahr in enger Zusammenarbeit mit Medienpartnern wie ORF, DER STANDARD oder Die Presse und wird von Journalist:innen dieser Häuser moderiert. Wer die Messe in diesem Jahr verpasst hat, kann viele Beiträge als Podcast nachhören.

Im Zentrum der Veranstaltung stehen aber nach wie vor die Bücher – und davon gab es auch heuer eine beeindruckende Vielfalt quer durch alle Genres, mit besonderem Fokus auf Neuerscheinungen im deutschsprachigen Raum. Mit über 300 Aussteller:innen waren sämtliche Bereiche vertreten.

New Adult-Bereich

Durch die Erweiterung des Messegeländes um eine zweite Halle wurde heuer zudem ein besonderer Schwerpunkt auf den „New Adult“-Bereich gelegt. Kuratorin Julia Kospach erklärte in einem Interview mit 3sat, man wolle damit vor allem eine jüngere Generation, die tendenziell weniger liest, wieder stärker für Bücher begeistern. Der neue Bereich bot außerdem eine eigene Meet-&-Greet-Area sowie einen Signierbereich, in dem Besucher:innen ihre Lieblingsautor:innen persönlich treffen konnten.

Die „Buch Wien“ ist damit das größte österreichische Buchevent des Jahres – und wird auch im kommenden Jahr, von 25. bis 29. November 2026, wieder zahlreiche Besucher:innen anziehen.

 

Foto: „Buch Wien“ 2025: Künstliche Intelligenz mit Verantwportung ©Nicola-Montfort

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